Geschrieben von Deb del Villar, Direktorin für Kommunikation
Wenn wir weiter erforschen, wie wir unsere Aufgabe als bewusste christliche Großeltern erfüllen können, wollen wir uns Sprüche 22,1 ansehen, “Ein guter Name ist besser als großer Reichtum, und Gunst ist besser als Silber und Gold.”
Ein guter Name
Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie den Ausdruck “ein guter Name” hören? Vielleicht ist es ein Country-Song oder ein Gedicht. Oder vielleicht das Echo deines Vaters, der sagt: “Mein Sohn, dein Name ist das Wichtigste, was du besitzt. Behandle ihn gut.”
In dieser Aussage bezieht sich der Vater nicht nur auf deinen Namen. Es ist viel mehr als das, denn die Bedeutung wird auf deinen Ruf und deinen Charakter ausgeweitet. Einen guten Namen verdient man sich durch ehrenhaftes Verhalten, göttliche Weisheit, moralischen Mut und persönliche Integrität. Er ist schwer zu verdienen und leicht zu verlieren.
Ein guter Ruf entspricht dem höchsten Standard. Großeltern, das ist Christus. Ein guter Ruf entspringt einem reinen Herzen und ist die Frucht eines guten Charakters. Das ist Christus in uns.
Überlegen Sie, wie sich Ihr Ruf auf Ihre Familie auswirkt. Versuchen Sie, einen guten Namen an diejenigen weiterzugeben, die Sie beobachten und nachahmen. Überlegen Sie, wie Sie Ihren Enkelkindern den biblischen Wert eines guten Namens vermitteln können.
Erstrebenswerter als großer Reichtum
Dieser Satz bezieht sich auf die Frage, was wirklich wichtiger ist - Reichtum oder Zeugnis. Gott ruft Sie auf, sich bewusst für ein gottgefälliges Zeugnis statt für Reichtum zu entscheiden.
Prediger 7:1a sagt “Ein guter Name ist besser als kostbare Salbe...” Ein guter Name ist wertvoller - mächtiger - dauerhafter - wertvoller als Reichtum.
Wissen Ihre Enkelkinder, wie wichtig Ihnen der Aufbau und die Pflege eines treuen Rufs sind? Überlegen Sie, wie Sie es ihnen zeigen und sagen können.
Gunst der Liebe ist besser als Silber und Gold
Wenn ich mich in unserem Haus umschaue, fallen mir Dinge auf, die ich sehr schätze. Da gibt es Fotos von der Familie, Bibelverse und die Kritzeleien der Urenkel an der Kühlschranktür. Diese Dinge zeigen die Liebe und die Bedeutung meiner Familie, aber es gibt noch etwas anderes, das noch lauter sprechen wird. Es ist ein gütiger Geist, der das Haus durchdringt. Er ist wertvoller als alle anderen zusammen.
Der Schatz eines guten Namens, der auf einem Ruf beruht, der zu Ansehen führt, soll in liebevoller Hochachtung gehalten werden. Er ist besser als Silber und Gold oder kostbare, teure Salbe. Wir haben von einem guten Namen als einer Tugend gesprochen, die wir weitergeben wollen. Aber es gibt noch andere Werte, die für Ihre Familie wichtig sind und die Sie Ihren Enkeln vermitteln wollen.
Andere biblische Werte
Hier finden Sie einige Möglichkeiten, wie Sie Ihrer Familie und insbesondere Ihren Enkelkindern biblische Werte vermitteln können. Diese sind dem Buch von Trudy Cathy White entnommen, Ein Vermächtnis, das Bestand hat. Bestellen Sie Ihr Exemplar in unserem Shop damit Sie über alle Informationen verfügen, die Ihnen helfen, ein bleibendes Vermächtnis zu hinterlassen.
Zunächst müssen Sie eine Vision haben, um Ihre Werte zu vermitteln. Dann die Klarheit, um die biblischen Werte zu entwickeln, die Ihnen wichtig sind. Als Nächstes müssen Sie diese Werte in Ihrem Leben authentisch vorleben.
1. Artikulieren Sie
Definieren Sie Ihre Familienwerte. Was sind die Dinge, die Ihnen helfen, bewusst zu leben? In der Regel handelt es sich dabei um Glaubensgrundsätze, Familienrhythmen und gewünschte Charaktereigenschaften. Entscheiden Sie, wie Sie diese Werte weitergeben können, damit sie auch für die nachfolgenden Generationen erhalten bleiben.
Könnten Ihre Enkelkinder diese Frage beantworten? Was war für Opa und Oma wichtig? Denken Sie darüber nach, wenn Sie mit ihnen sprechen, Dinge aufschreiben und Gegenstände in Ihrem Haus ausstellen.
Einige zusätzliche Fragen, die Sie sich stellen sollten: Fragen Sie sich, was Ihnen wirklich wichtig ist? Welche Werte bestimmen Ihr Leben? Wie leben Sie? Was möchte ich, dass andere in mir erkennen - in mir gelebt sehen?
2. Gestalten Sie
Werte sind ein Teil dessen, was dich für Gottes Zwecke auszeichnet. Sie helfen Ihnen, Ihre Worte und Ihre Taten in Einklang zu bringen. Zwei gute Beispiele sind Großzügigkeit und Dankbarkeit. Sie scheinen fast in Vergessenheit geraten zu sein. Wie können Sie sie weitergeben? Denken Sie daran, dass Einfluss durch Erfahrungen entsteht, nicht durch Vorträge. Man lernt sie eher, als dass man sie lehrt.
3. Ermächtigung
Als Großeltern möchten wir unsere Spuren, unseren Abdruck in unseren Familien hinterlassen. Wir möchten einen Unterschied für die Ewigkeit machen! Wenn wir diese Welt verlassen, würden wir gerne wissen, dass wir getan haben, was wir konnten, damit unsere Enkelkinder nun ihre Familien und die Welt für Christus prägen können. Wir hoffen, dass wir unsere biblischen Werte an die nächste Generation weitergeben können, damit sie sie getrost an eine Generation weitergeben können, die wir nicht einmal mehr sehen werden. Was für ein Segen!
Schlussfolgerung
“Das Vermächtnis, das du ihnen hinterlässt, ist das Leben, das du jetzt lebst”, erklärt Trudy Cathy White. Oft verfallen wir dem Gedanken, dass unser Vermächtnis das ist, was wir physisch hinterlassen, wenn wir nicht mehr da sind. Trudy Cathy White erinnert uns daran, dass “das Vermächtnis ist, wer du jetzt bist, was du jetzt tust - das Vermächtnis ist jetzt und später!”
Achten Sie darauf, was Sie als Ihre Werte weitergeben. Wenn die Enkelkinder an Sie denken, kommt ihnen dann diese Übersetzung von Sprüche 22:1 in den Sinn? “Ein tadelloser Ruf ist besser, als reich zu werden; ein gütiger Geist ist besser als Geld auf der Bank.” [Die Botschaft]


